Fassung 1.0, gültig ab 21. September 2026
(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen Emre Sakalli, Teutoburger Straße 168, 46119 Oberhausen (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden über die Erstellung von Websites, Web-Anwendungen sowie KI- und Automatisierungslösungen.
(2) Diese Bedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB kommen Verträge nur auf Grundlage einer gesonderten Vereinbarung einschließlich Widerrufsbelehrung zustande.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
(4) Es gilt die bei Vertragsschluss aktuelle Fassung dieser Bedingungen. Der Kunde bestätigt sie beim Absenden der Projektanfrage; die Fassung wird zusammen mit der Anfrage gespeichert.
(1) Der Auftragnehmer erstellt auf Anfrage eine kostenlose Vorschauseite. Sie ist eine freiwillige Leistung. Ein Anspruch auf Erstellung, auf einen bestimmten Umfang oder auf eine bestimmte Gestaltung besteht nicht.
(2) Vorschau und Angebot sind unverbindlich und stellen kein bindendes Vertragsangebot dar. Der Auftragnehmer ist an ein Angebot 14 Tage ab Zugang gebunden, sofern im Angebot nichts anderes steht.
(3) Die Vorschau zeigt eine gestalterische Richtung, keinen Endstand. Nach Annahme des Angebots kann sie in Aufbau, Gestaltung, Texten und Funktionen verändert werden, soweit die im Angebot beschriebenen Leistungen erbracht werden.
(4) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot in Textform annimmt (E-Mail, WhatsApp oder Messenger genügen) – oder wenn der Kunde zur Vorschau Änderungswünsche äußert und der Auftragnehmer diese daraufhin umsetzt. In diesem Fall gilt das Angebot mit dem Beginn der Umsetzung als angenommen. Der Auftragnehmer weist den Kunden vor Beginn der Umsetzung in Textform darauf hin.
(5) Reagiert der Kunde nicht innerhalb von 24 Stunden nach Zusendung der Vorschau, darf der Auftragnehmer sie ohne weitere Ankündigung abschalten und löschen. Ein Anspruch auf Wiederherstellung besteht nicht.
(1) Alle Rechte an der Vorschauseite verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung eines daraus entstandenen Auftrags beim Auftragnehmer. Das gilt für Quelltext, Gestaltung, Aufbau, Grafiken und die vom Auftragnehmer verfassten Texte.
(2) Dem Kunden ist es untersagt, die Vorschau oder Teile davon zu vervielfältigen, weiterzugeben, öffentlich zugänglich zu machen, selbst nachzubauen oder durch Dritte nachbauen zu lassen. Das Ansehen und Weiterleiten des Vorschau-Links zur internen Abstimmung im Unternehmen des Kunden bleibt erlaubt.
(3) Verstößt der Kunde schuldhaft gegen Absatz 2, wird eine Vertragsstrafe in Höhe des im zugehörigen Angebot genannten Netto-Auftragswerts, mindestens jedoch 500 €, fällig. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt; die Vertragsstrafe wird darauf angerechnet. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(1) Der Kunde stellt die für die Umsetzung nötigen Inhalte – Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten und Angaben zum Unternehmen – rechtzeitig und vollständig bereit und beantwortet Rückfragen zeitnah.
(2) Der Kunde sichert zu, dass er an allen überlassenen Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die wegen dieser Inhalte gegen den Auftragnehmer erhoben werden, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(3) Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung beruhen, verlängern vereinbarte Zeiträume entsprechend.
(1) Der Auftragnehmer darf im Footer der erstellten Website einen dezenten Hinweis auf seine Urheberschaft mit Verlinkung auf seine Website setzen.
(2) Auf Wunsch des Kunden entfällt dieser Hinweis gegen eine einmalige Ablöse von 300 €. Der Wunsch kann jederzeit geäußert werden; der Hinweis wird nach Zahlungseingang entfernt.
(1) Nach Veröffentlichung der Website hat der Kunde 7 Kalendertage Zeit, Änderungswünsche zu melden. Diese setzt der Auftragnehmer im Rahmen des beauftragten Umfangs ohne zusätzliche Kosten um.
(2) Nach Ablauf dieser Frist wird jede weitere Änderungsanfrage mit 39 € berechnet. Als eine Anfrage gilt ein zusammenhängend gemeldetes Bündel von Änderungen an einer Seite. Umfangreichere Erweiterungen werden vorab gesondert angeboten.
(3) Nicht unter Absatz 2 fallen Mängel. Funktioniert etwas nicht wie vereinbart, ist die Beseitigung Teil der gesetzlichen Gewährleistung und kostenlos. Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Abnahme; davon unberührt bleiben Ansprüche wegen Vorsatzes, Arglist, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
Der Auftragnehmer darf die erstellte Website unter Nennung des Kundennamens als Referenz auf seiner eigenen Website, in Anzeigen, Druckstücken und sozialen Medien zeigen. Der Kunde kann dem aus wichtigem Grund in Textform widersprechen; der Auftragnehmer nimmt die Referenz dann innerhalb angemessener Frist heraus.
(1) Es gilt der im Angebot genannte Festpreis. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer nach § 19 Abs. 1 UStG, es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(2) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.
(3) Kosten für die Domain trägt der Kunde und schließt den Vertrag dazu selbst mit seinem Anbieter ab.
(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die erstellte Website für seinen Geschäftsbetrieb zu nutzen und ändern zu lassen.
(2) An eingesetzten Bibliotheken, Frameworks und Bausteinen Dritter gelten deren jeweilige Lizenzbedingungen. An wiederverwendbaren Bausteinen des Auftragnehmers behält dieser das Recht zur weiteren Verwendung in anderen Projekten.
(1) Soweit der Auftragnehmer das Hosting im Rahmen seines eigenen Zugangs mitlaufen lässt, geschieht dies ohne gesonderte Vergütung. Ein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht dabei nicht.
(2) Will der Auftragnehmer das Hosting beenden, kündigt er dies mit einer Frist von drei Monaten in Textform an und übergibt dem Kunden auf Wunsch alle Dateien, damit dieser umziehen kann.
(1) Mit der Veröffentlichung ist der Kunde Betreiber der Website und allein verantwortlich für deren Inhalte und deren rechtliche Zulässigkeit.
(2) Das gilt ausdrücklich auch für Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise und sonstige Rechtstexte. Vom Auftragnehmer eingesetzte Mustertexte sind unverbindliche Hilfestellung und ersetzen keine Rechtsberatung. Eine Prüfung auf rechtliche Vollständigkeit oder Aktualität schuldet der Auftragnehmer nicht.
(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Website nach Übergabe aktuell und rechtskonform zu halten.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten – also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens auf den Auftragswert.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist damit nicht verbunden.
(4) Für Schäden aus Inhalten, die der Kunde selbst eingestellt oder beigestellt hat, sowie aus Änderungen, die der Kunde oder Dritte nach Übergabe vornehmen, haftet der Auftragnehmer nicht.
Verarbeitet der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten – etwa über ein Kontaktformular der Kundenwebsite – schließen die Parteien hierüber einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung ist Oberhausen, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
(4) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.